Anbau und Betonplatten mussten raus
An einer Gartenlaube in Hamburg hing seit Jahren ein Anbau, der nie ganz fertig wurde und nie ganz wegkam. Drinnen wartete eine Wanduhr original verpackt auf ihren großen Auftritt. Wir haben ausgeräumt, den Anbau abgerissen und den Beton gleich mit rausgeholt.
Hamburg · Kleingarten-Laube · Anbau und Gehwegplatten raus
Die Laube stand schon lange auf ihrer Parzelle, die Nummer 659 noch gut lesbar an der Wand. Irgendwann kam ein Anbau dazu, halb Abstellraum, halb Wintergarten, mit Herzchen-Deko am Fenster und einer Wanduhr, die laut Karton noch nie aus ihrer Verpackung durfte. Draußen hatten sich die Funkien so breitgemacht, dass sie inzwischen mehr vom Dach zu sehen bekamen als der Eigentümer selbst.


Drinnen kam erst das Nötigste raus: Müllsäcke, ein Rattantisch, Gartenschläuche, Farbeimer, Deko, die niemand mehr vermisst hat. Dann war der Anbau selbst dran, Brett für Brett, bis nur noch die nackte Wand zur Nachbarparzelle stand. Unter dem Anbau und auf der Fläche davor lagen dicke Gehwegplatten, mehr, als man einer Gartenlaube zutrauen würde. Die kamen ebenfalls raus, Platte für Platte, mit dem Rücken statt mit der Maschine.
Am Ende blieb ein Streifen ehrlicher Erde, wo der Anbau gestanden hatte, und ein Stapel alter Platten, bereit für den Abtransport. Die Laube selbst blieb stehen, wieder das, was sie sein soll: eine Laube, kein Lager mit eigener Postanschrift.
Objekt
Laube Nr. 659 + Anbau
Abriss
Anbau komplett entfernt
Beton
Gehwegplatten ausgebaut
Ergebnis
Fläche frei, besenrein
Vorher
Der Anbau, bevor er verschwand




Nachher
Anbau weg, Platten weg, Laube bleibt


Was einen Anbau an der Laube irgendwann zum Problem macht
Ein Anbau an der Kleingarten-Laube fängt meistens klein an: ein Unterstand, ein Regal, ein Dach über der Terrasse. Ein paar Jahre später steht dort ein halbes Zimmer. Drei Dinge sind dabei gut zu wissen.
Die 24-Quadratmeter-Grenze
Nach dem Bundeskleingartengesetz darf eine Laube inklusive überdachtem Freisitz 24 Quadratmeter Grundfläche nicht überschreiten. Ein Anbau, der über Jahre wächst, sprengt diese Grenze oft, ohne dass es so geplant war.
Der Verein hat ein Wort mitzureden
Kleingartenvereine und Verpächter müssen Anbauten in der Regel genehmigen. Was ohne Rücksprache wächst, muss im Zweifel auch wieder runter, manchmal erst Jahre später beim Pächterwechsel.
Alte Platten zählen zum Bauschutt
Gehwegplatten und Betonreste gehören nicht in die Grünabfalltonne. Wir trennen sie direkt vor Ort und geben sie als Bauschutt zur Verwertung.
Kleiner Tipp aus der Praxis: Wer unsicher ist, ob der eigene Anbau noch in die Erlaubnis passt, fragt am besten einmal beim Vorstand nach, bevor angebaut wird, nicht erst, wenn beim jährlichen Rundgang jemand genauer hinsieht.
Steht auf Ihrer Parzelle auch ein Anbau, der größer geworden ist, als er sollte, oder liegen dort noch alte Platten im Weg? Wir reißen ab, trennen und entsorgen fachgerecht. Ein Anruf oder ein Foto reicht, ganz ohne Druck.
+49 151 58347844Häufige Fragen
Darf ich einen Anbau an meiner Kleingarten-Laube einfach abreißen lassen?
Ja, das entscheiden Sie als Pächter selbst, schließlich ist es Ihr Anbau. Wir übernehmen den Abriss, die Trennung der Materialien und die fachgerechte Entsorgung. Größere bauliche Änderungen an der Laube selbst sollten Sie trotzdem beim Kleingartenverein anmelden, damit es später keine Nachfragen gibt.
Was passiert mit den alten Gehwegplatten und dem Beton?
Platten und Betonreste gehen getrennt als Bauschutt zur Verwertung, das Holz aus dem Anbau als Altholz zum Recyclinghof. Nichts davon gehört in die Grünabfalltonne oder auf den Kompost, auch wenn es auf der Parzelle jahrelang so gehandhabt wurde.
Wie groß darf eine Kleingarten-Laube mit Anbau überhaupt sein?
Das Bundeskleingartengesetz erlaubt eine Grundfläche von maximal 24 Quadratmetern inklusive überdachtem Freisitz. Ein Anbau, der über Jahre gewachsen ist, überschreitet diese Grenze schnell, deshalb lohnt sich vorher ein Blick in die Satzung des Vereins.
Was kostet der Rückbau eines Anbaus mit Betonplatten in Hamburg?
Das hängt von der Größe des Anbaus, der Menge an Beton und dem Zugang zur Parzelle ab. Wir schauen es uns vor Ort oder anhand von Fotos an und nennen einen Festpreis, ohne Stundenlohn und ohne Überraschung auf der Rechnung.
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Ob Sanierung oder Entrümpelung, wir erstellen Ihnen ein kostenloses und unverbindliches Festpreisangebot.
