Keine Vermüllung, kein Drama.
So sehen die meisten Aufträge aus.
Im Netz sieht jede Entrümpelung aus wie eine Katastrophe, weil sich nur Katastrophen gut fotografieren lassen. Der Alltag ist das hier: eine gepflegte Wohnung in Wedel, eine Schrankwand aus Eiche, gut zweihundert Bücher an der Wand, ein Schlafsofa, eine Gitarre. Alles an seinem Platz und alles muss raus.
- Aufgabe
- Komplette Auflösung
- Zustand
- Gepflegt, bewohnt
- Extra
- Teppichböden raus
- Fund
- Stabparkett



Oben vorher. Unten das Parkett unter dem Teppich.
- Ort
- Wedel
- Monat
- August 2026
- Team
- 3 Mann
- Fahrzeug
- Sprinter
- Umfang
- Wohnräume + Böden
- Preis
- auf Anfrage
Kreis Pinneberg, SH
Serhii, Daniil, Oleksii
mehrere Fahrten
nicht veröffentlicht
Wedel liegt in Schleswig-Holstein, nicht in Hamburg. Für die Arbeit macht das keinen Unterschied, für die Entsorgung schon: hier gilt die Abfallwirtschaft des Kreises Pinneberg, nicht die Stadtreinigung Hamburg. Weiter unten steht, was das für Sie konkret bedeutet und wo Sie dabei besser wegkommen als wir.
Der Boden hat sich mit verändert
Links das Wohnzimmer mit Teppichboden, Möbeln und Balkontür. Rechts derselbe Blick, leer, und statt Teppich liegt Stabparkett. Der Teppich war nicht Teil der Wohnung, er lag darauf. Beim Rausnehmen kam heraus, was darunter gewartet hat.
Für Erben und Verkäufer ist das die relevanteste Information aus diesem Auftrag. Wer eine Wohnung dieser Baujahre mit Teppichboden übernimmt, sollte in einer Ecke nachsehen, bevor er neuen Belag einplant. Es lohnt sich überraschend oft.


Regler ziehen
Wie eine ganz normale Wohnung aufgelöst wird
Bei einer gepflegten Wohnung liegt die Arbeit an einer anderen Stelle als bei einer vermüllten. Nichts ist unangenehm, nichts ist unklar, dafür ist alles schwer und alles gehört jemandem. Die eigentliche Aufgabe ist Sortieren, nicht Wegwerfen, und Sortieren dauert länger.
Der erste Durchgang ist ein Gespräch, keine Arbeit
Bevor irgendetwas bewegt wird, gehen wir einmal mit den Auftraggebern durch die Wohnung und markieren drei Kategorien: bleibt, wird verkauft oder verschenkt, kommt mit. Das dauert eine halbe Stunde und spart später Stunden, weil danach niemand mehr in einem beladenen Wagen nach einer Kiste sucht.
Bei dieser Wohnung steckte der interessanteste Teil in der Schrankwand. Darin standen Gläser, Sammeltassen und Geschirr in dem satten Grün, das in den Sechzigern und Siebzigern in fast jedem Haushalt stand. Das ist inzwischen wieder gesucht, was viele nicht wissen, weil es Jahrzehnte als Sperrmüll galt.
Das grüne Geschirr war einmal der letzte Schrei. Inzwischen ist es wieder einer.

Schrankwand, Sekretär, Geschirr: drei Kategorien in einem Möbel. Bücher zuerst, weil sie das schwerste Möbelstück sind
Gut zweihundert Bücher, über den Daumen gezählt, standen auf offenen Wandregalen über die ganze Wand. Bücher sind die Position, die bei Wohnungsauflösungen am regelmäßigsten unterschätzt wird. Ein laufender Meter Taschenbücher wiegt grob so viel wie ein kleiner Sessel, und drei Meter Regal ergeben schnell mehrere hundert Kilo.
Deshalb gehen Bücher in kleine Kartons und nicht in große. Ein voller großer Umzugskarton Bücher ist der klassische Weg, sich beim Anheben den Rücken zu verziehen, und im Treppenhaus lässt er sich nicht mehr korrigieren. Halbvoll gepackt ist schneller, weil man ihn tragen kann statt zu schleppen.
Die Regale selbst waren an der Wand montiert und mussten abgeschraubt werden. Wie viel danach zu spachteln ist, hängt daran, wie sauber damals gebohrt wurde, und das sieht man erst, wenn das Regal ab ist.
Ein laufender Meter Bücher ist ein Sessel, den man nicht sieht.

Drei Meter Regal, gut zweihundert Bücher, kleine Kartons. 
In fast jeder Wohnung steht eine Gitarre. In fast keiner ist sie gestimmt. Die Schrankwand hatte nicht vor, freiwillig zu gehen
Eine Einbauschrankwand dieser Bauart ist kein Möbel, das man wegträgt. Sie ist an der Wand verankert, oft raumhoch, und sie ist aus Vollholz oder starker Tischlerplatte gebaut, nicht aus dem, was heute in Regalkartons kommt. Solche Wände werden vor Ort demontiert: Türen ab, Böden raus, Rückwand lösen, dann die Korpusse einzeln.
Wichtig ist die Frage, wem sie gehört. Bei einer fest eingebauten Schrankwand ist nicht automatisch klar, ob sie zur Mietsache gehört oder dem Mieter. Das klären wir vor dem ersten Schraubendreher mit der Verwaltung oder der Eigentümerin, weil man einen ausgebauten Einbauschrank nicht zurückbauen kann.
Was hinter so einer Wand zum Vorschein kommt, ist fast immer die hellste Fläche im Raum: jahrzehntelang zugestellt, kein Licht, kein Staub. Ein guter Moment, um zu entscheiden, ob gestrichen wird oder nicht.
Der Teppich kam raus, und darunter lag Parkett
Teppichböden werden in Streifen geschnitten, aufgerollt und einzeln getragen. Das ist keine schwierige Arbeit, aber eine staubige, deshalb kommt sie zum Schluss, wenn die Wohnung schon leer ist. Sockelleisten runter, Teppich schneiden, Rolle abbinden, raus.
Was danach kommt, ist die eigentliche Frage: was liegt darunter und in welchem Zustand. Hier war es Stabparkett, das kleinteilige Muster, das in Nachkriegsbauten ständig auftaucht. Es hatte Kleberreste und Spuren, aber es war vollständig und trocken. So ein Parkett ist ein Fall für Abschleifen, nicht für Entsorgen.
Für die Kalkulation heißt das etwas Unangenehmes: was unter dem Teppich liegt, kann niemand vorher wissen, wir nicht und Sie nicht. Wir kalkulieren deshalb das Rausnehmen des Teppichs und sagen offen, dass die Beurteilung des Untergrunds erst danach möglich ist.
In Hamburg und Umgebung die häufigste angenehme Überraschung: unter dem Teppich liegt Parkett.

Nachher: Stabparkett mit Kleberesten, vollständig und trocken. 
Derselbe Boden im zweiten Raum, Leisten noch offen.
Wohin eine gepflegte Wohnung geht
Der Mix ist bei einem Auftrag wie diesem völlig anders als bei einer Vermüllung. Restmüll ist die kleinste Position, Papier die größte, und ein ungewöhnlich hoher Anteil geht überhaupt nicht in die Entsorgung, sondern zurück in den Gebrauch. Bei so einem Auftrag zahlt sich Sortieren deshalb stärker aus als bei jedem anderen.
Die Strichstärke zeigt die Reihenfolge nach Augenmaß, von der größten zur kleinsten Fraktion. Es sind keine gewogenen Mengen. Einzelne Haushaltsaufträge wiegen wir nicht, und eine Zahl zu erfinden wäre schlechter als keine.
Altpapier → Papierverwertung
Bei zweihundert Büchern ist Papier die schwerste Fraktion des ganzen Auftrags. Was verkäuflich oder verschenkbar ist, geht vorher raus: gute Bücher gehören in einen öffentlichen Bücherschrank, ein Sozialkaufhaus oder in den Verkauf, nicht in die Verwertung. Der Rest ist sortenreines Altpapier und damit eine der günstigsten Fraktionen überhaupt.
Altholz → Altholzverwertung
Die demontierte Schrankwand, die Wandregale und der Sekretär laufen als Altholz und werden nach Belastungsklasse angenommen. Bei Möbeln dieser Jahre ist der Holzanteil hoch und die Beschichtung dünn, was die Einstufung günstiger macht als bei modernen Spanplattenmöbeln mit Folie.
Brauchbares → Verkauf oder Gebrauchtwarenhaus
Die größte Position, die keine Entsorgungsposition ist. Grünes Siebziger-Geschirr, Sammeltassen, Gläser, gutes Massivholz und Instrumente haben einen Markt. Was nicht verkauft wird, nimmt Stilbruch an, das Gebrauchtwarenhaus der Stadtreinigung Hamburg, mit Warenannahme in Altona und Wandsbek.
Stilbruch, Warenannahme(öffnet in neuem Tab)Sperrmüll → Recyclinghof Wedel
Polstermöbel und Teppichrollen sind Sperrmüll. Für den Kreis Pinneberg ist der Recyclinghof Wedel am Kronskamp 107 die Annahmestelle, geöffnet Montag bis Freitag von 8:00 bis 16:30 Uhr und samstags von 8:00 bis 13:00 Uhr.
Recyclinghof Wedel, Kreis Pinneberg(öffnet in neuem Tab)Metall → Schrott
Bei einer Schrankwand steckt das Metall in den Beschlägen: Schienen, Winkel, Bänder, Griffe. Dazu Vorhangstangen, Lampenfüße und der Inhalt der Küchenschublade. Es ist eine kleine Fraktion, aber sie wiegt und sie ist restlos verwertbar.
Restmüll → Müllverwertung
Bei einem Auftrag wie diesem bleibt am Ende erstaunlich wenig übrig: Folien, alte Vorhänge, Kleberreste, Verbrauchtes aus dem Bad. In einer gepflegten Wohnung ist Restmüll die letzte Fraktion, nicht die erste.
In Wedel kommen Sie bei der Entsorgung günstiger weg als wir
Das ist keine Höflichkeit, sondern die Gebührenordnung. Privathaushalte aus dem Kreis Pinneberg dürfen Sperrmüll, Möbel, Haushaltsgegenstände und Elektroschrott bis 1000 Kilogramm auf dem Recyclinghof Wedel kostenlos abgeben. Nachweis ist der Personalausweis, denn das Angebot gilt nur für Bürgerinnen und Bürger des Kreises. Geld kosten dort Bauabfälle, Gartenabfälle sowie Kleinkram in Kisten und Säcken.
Dazu kommt die Abholung an der Haustür: kostenlos für alle Haushalte mit angemeldetem Restabfallbehälter, maximal 3 x 1 x 1 Meter pro Stück, maximal 70 Kilogramm, maximal 5 Kubikmeter pro Termin und insgesamt vier Bestellungen oder kostenlose Anlieferungen pro Jahr. Angemeldet wird bei der GAB unter 04120 709-709.
Für uns gilt das nicht. Als Firma zahlen wir bei der Anlieferung, und das steckt in jedem Angebot mit drin. Wenn Sie also Zeit, ein Fahrzeug und einen Personalausweis aus dem Kreis Pinneberg haben, ist der eigene Weg zum Kronskamp der günstigste, den es gibt. Wir lohnen uns dort, wo Menge, Gewicht, Etage oder ein Termin gegen vier Anhängerfahrten sprechen.
Bei einer gepflegten Wohnung ist die Rechnung besonders offen
Genau bei Aufträgen wie diesem ist der Eigenanteil realistisch, weil nichts unangenehm ist. Es geht nur um Zeit, Gewicht und ein Fahrzeug. Wer alle drei hat, braucht uns für die Hälfte nicht.
Das schaffen Sie ohne uns
- Alles, was verkauft oder verschenkt wird. Das ist der Teil, in dem Geld steckt, und niemand macht ihn besser als die Familie selbst.
- Bücher und Geschirr: kleinteilig, gut sortierbar, und im Kreis Pinneberg landet Brauchbares kostenlos am Kronskamp statt gegen Gebühr im Container.
- Kleine Mengen mit eigenem Anhänger: bis 1000 Kilogramm ist die Anlieferung für Privathaushalte des Kreises gebührenfrei.
- Die Sperrmüllabholung an der Haustür, wenn Sie warten können: vier kostenlose Termine im Jahr sind mehr, als die meisten Auflösungen brauchen.
Dafür lohnt ein Team
- Eine Einbauschrankwand. Das ist Demontage, nicht Tragen, und man macht es genau einmal richtig oder man macht die Wand kaputt.
- Teppichböden. Vier Zimmer Teppich sind ein eigener Arbeitstag, und die Rollen passen in kein Auto.
- Gewicht in einer oberen Etage ohne Aufzug. Zweihundert Bücher plus Schrankwand plus Sofa über drei Etagen ist der Punkt, an dem Selbermachen körperlich riskant wird.
- Ein Übergabetermin oder ein Erbfall mit Frist. Dann zählt, dass die Wohnung an einem festen Datum leer ist, nicht dass es vier freie Samstage gäbe.
Offizielle Stellen zum Nachlesen
- Recyclinghof Wedel, Kreis Pinneberg(öffnet in neuem Tab)
Kronskamp 107, Mo bis Fr 8:00 bis 16:30 Uhr, Sa 8:00 bis 13:00 Uhr. An Feiertagen in Schleswig-Holstein geschlossen.
- Sperrmüll selbst anliefern, Kreis Pinneberg(öffnet in neuem Tab)
Bis 1000 kg kostenlos für Privathaushalte des Kreises, Personalausweis mitbringen. Bauabfall und Kleinkram kosten.
- GAB Umweltservice(öffnet in neuem Tab)
Betreiber der Recyclinghöfe im Kreis Pinneberg. Sperrmüllabholung unter 04120 709-709.
- Stilbruch(öffnet in neuem Tab)
Gebrauchtwarenhäuser der Stadtreinigung Hamburg in Altona und Wandsbek, mit eigener Warenannahme.
- ElektroG § 17(öffnet in neuem Tab)
Rücknahmepflichten für Altgeräte. Der Grund, warum Elektro auch hier getrennt läuft.
Drei Fotos, eine Preisspanne
Schicken Sie uns drei Bilder von dem, was raus soll. Sie bekommen eine Spanne zurück, ohne Termin und ohne dass jemand bei Ihnen klingelt. Passt es, kommen wir vorbei und machen daraus einen Festpreis.
Lieber schriftlich? Über das Kontaktformular geht es genauso, und unter Preise steht, wie sich der Festpreis zusammensetzt.
Was bei einer normalen Wohnungsauflösung gefragt wird
Wir haben es doch selbst noch halbwegs im Griff. Ist das nicht zu wenig für eine Firma?
Das ist die häufigste Frage bei genau solchen Wohnungen, und die Antwort ist nein. Eine gepflegte Wohnung ist keine kleinere Aufgabe, sie ist nur eine angenehmere. Der Aufwand steckt in Menge und Gewicht, nicht im Zustand. Eine Schrankwand voller Geschirr und drei Meter Bücherregal sind Arbeit, ganz egal wie ordentlich sie eingeräumt sind.
Können wir Möbel und Bücher vorher noch verkaufen?
Ja, und bei einer Wohnung wie dieser lohnt es sich sogar. Gutes Massivholz, Designklassiker und Geschirr aus den Sechzigern und Siebzigern haben einen Markt. Sagen Sie uns nur vorher, was verkauft ist und stehen bleibt, damit wir es nicht einladen. Was übrig bleibt und noch benutzbar ist, nimmt Stilbruch an, das Gebrauchtwarenhaus der Stadtreinigung Hamburg.
Kommt der Teppichboden mit raus?
Wenn Sie das möchten, ja. Es ist eine eigene Position, weil es eine eigene Arbeit ist: Teppich schneiden, aufrollen, Leisten lösen und die Klebereste beurteilen. Wie viel Kleber übrig bleibt, sieht man erst, wenn der Teppich weg ist, und danach richtet sich, ob abschleifen reicht. Bei dieser Wohnung lag Stabparkett darunter, trocken und vollständig.
Wedel liegt nicht in Hamburg. Fahren Sie da überhaupt hin?
Ja. Wedel gehört zum Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein, und das Hamburger Umland gehört zu unserem Gebiet. Praktisch ändert die Landesgrenze nur eines: die Entsorgung läuft nicht über die Stadtreinigung Hamburg, sondern über die Abfallwirtschaft des Kreises Pinneberg mit dem Recyclinghof am Kronskamp 107.
Was kostet eine Wohnungsauflösung in Wedel?
Wir veröffentlichen zu einzelnen Aufträgen keine Zahl, weil sie ohne den Kontext irreführend ist. Was den Preis bei einer Wohnung wie dieser bewegt: Etage und Aufzug, Menge und Gewicht, ob Teppichböden mit raus sollen, ob eine Schrankwand demontiert werden muss und wie weit der Wagen vom Hauseingang steht. Auf der Preisseite steht das im Detail, und drei Fotos reichen uns für eine Spanne.
Passt dazu
Wenn Ihr Fall so aussieht, führen diese Seiten weiter: die Leistung selbst, die passende Region und ein paar Nachbarprojekte.
Wohnungsauflösung in Hamburg und Umgebung
Die Leistungsseite: Ablauf, Fristen, was besenrein bedeutet und welche sechs Faktoren den Preis wirklich bewegen.
AnsehenVor OrtHaushaltsauflösung in Altona
Der Hamburger Bezirk auf dem Weg nach Wedel. Von hier fahren wir die Elbe entlang nach Westen ins Umland.
AnsehenNachlassauflösung Hamburg
Wenn eine Wohnung nach einem Todesfall aufgelöst wird: Fristen nach BGB, Nachlassgerichte, Erbschein.
Bodenleger Hamburg
Was mit dem Parkett unter dem Teppich passieren kann: abschleifen statt entsorgen.
Kellerabteil in Eimsbüttel
Zwei Umzugsfirmen, zwei Städte, ein Keller voller Kartons, die niemand ausgepackt hat.
Vermüllte Wohnung in Wandsbek
Das andere Ende der Skala, damit Sie beide Seiten gesehen haben.
Preise und Festpreis
Woraus sich ein Festpreis zusammensetzt, wenn wir zu einzelnen Aufträgen keine Zahl nennen.
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Bereit für
Veränderung?
Ob Sanierung oder Entrümpelung, wir erstellen Ihnen ein kostenloses und unverbindliches Festpreisangebot.
